Aktuelles aus Therapie und Forschung
Proben aus Fr1da-Studie:

Weiterhin deutlich mehr Kinder mit SARS-CoV-2 infiziert als ...

In der Studie „Fr1da“ werden Kinder auf ein Typ-1-Diabetes-Frühstadium untersucht. Die Blutproben wurden nun auch auf Coronavirus-Antikörper analysiert. Dabei zeigte sich: In der zweiten Corona-Welle waren 3- bis 4-mal mehr Kinder mit SARS-CoV-2 infiziert, als über PCR-Tests gemeldet. Ein Zusammenhang zwischen Typ-1-Diabetes und COVID-19 bei Kindern wurde nicht festgestellt.
Kampagne „Save the 4“

Vier von fünf Amputationen sind vermeidbar

70 Prozent aller Amputationen betreffen Menschen mit Diabetes. Eine Kampagne aus Kanada findet jetzt Unterstützung in Deutschland. Laut Prof. Tschöpe vom Herz- und Diabetes­zentrum Nordrhein-Westfalen (HDZ NRW) ist zur Rettung von Gliedmaßen die frühzeitige Vorsorge in zertifizierten Wundheilungszentren unerlässlich.
Studienergebnisse

Zugesetzter Zucker verdoppelt Fett­produktion nachhaltig

Zu viel Zucker ist ungesund, doch problematisch sind nicht nur die vielen Kalorien. Bereits moderate Mengen an zugesetztem Frucht- und Haushaltszucker verdoppeln die körpereigene Fettproduktion in der Leber, wie Forschende der Universität Zürich zeigen. Über längere Zeit begünstigt dies die Entwicklung von Diabetes oder einer Fettleber.
COVID-19

Sind alle Corona-Impfstoffe sicher?

Welcher Impfstoff ist der beste? Sind die Impfstoffe auch wirklich sicher? Das fragen sich viele, denn man hat ja schon das eine oder andere gehört ... Eine wissenschaftlich fundierte Einordnung kommt jetzt von der Deutschen Gesellschaft für Immunologie. Zu welchem Schluss kommen die Expert:innen?
Weltnierentag

Nierenfunktion bei Diabetes mindestens einmal im Jahr testen

Heute ist Weltnierentag. Aus diesem Anlass weist diabetesDE darauf hin, dass Menschen mit Diabetes ein besonderes Risiko für Schädigungen und chronische Erkrankungen der Nieren haben. Früh erkannt und behandelt lasse sich jedoch der Verlauf einer diabetischen Nephropathie verlangsamen sowie eine hohe Lebensqualität erhalten.
Diabetes-Prävention

Novo Nordisk und die Uni Toronto investieren Millionenbetrag

Mit einer Partnerschaft gedenken das Unternehmen Novo Nordisk und die Universität von Toronto dem 100. Jahrestag der Entdeckung von Insulin und investieren gemeinsam mehrere Millionen Euro in die Prävention von Typ-2-Diabetes und anderen chronischen Erkrankungen.
COVID-19-Impfung

Werden Menschen mit Diabetes früher geimpft als vorgesehen?

Medienberichten zufolge könnten viele Menschen mit Diabetes früher einen Anspruch auf eine Impfung gegen COVID-19 haben, als es bislang in der Impfverordnung vorgesehen war. Das Gesundheits­ministerium bestätigte der diabetes-online-Redaktion, dass darüber aktuell in der Regierung beraten wird, wollte aber noch keine weiteren Details nennen.
Video-Statement

Trotz Corona: „Keine wichtige Diabetesbehandlung verpassen“

Viele scheuen derzeit aus Sorge vor einer Covid-19-Infektion davor zurück, zum Diabetologen oder in eine Diabetes-Klinik zu gehen. Wieso diese Angst jedoch unbegründet ist und potentielle Folgen verpasster Behandlungen viel gravierender sind, erklärt Prof. Dr. Thomas Haak, Chefarzt am Diabetes-Zentrum Mergentheim und Diabetes-Journal-Chefredakteur.
Nach Exportstopp

Tierisches Insulin wieder in Deutschland verfügbar

Das Jahr 2021 beginnt für Menschen mit Diabetes, die auf tierisches Insulin statt Humaninsulin angewiesen sind, mit einer frohen Botschaft: Per sofort sind diese Insuline wieder in Deutschland verfügbar, nachdem es wochenlang einen Exportstopp aus Großbritannien gegeben hat.
COVID-19

Fachgesellschaft empfiehlt Impfung für Menschen mit Diabetes

In einer Stellungnahme empfiehlt die Deutsche Diabetes Gesellschaft allen erwachsenen Menschen mit Diabetes mellitus, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen. Sofern weitere Faktoren vorliegen, die im Falle einer Infektion mit SARS-CoV-2 die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf erhöhen, sollte die Impfung frühzeitig erfolgen.
Auch nach der Pandemie

Präsenz- und Videoschulung: Verbände fordern Parallelangebot

Mehrere Diabetesverbände fordern in einem aktuellen Positionspapier die Kassenärztlichen Vereinigungen und den Gemeinsamen Bundesausschuss dazu auf, ein bundesweit flächendeckendes Parallelangebot von Präsenz- und Videoschulungen in der Diabetologie zu ermöglichen – auch nach der Corona-Pandemie.
Grundlagen und Hintergründe
Aus unseren Zeitschriften
Diabetes-Kurs

Einer Thrombose vorbeugen – wie?

Bei einer Thrombose gerinnt/verklumpt das Blut in den Blutgefäßen, statt ungehindert zu fließen. Wie kann einer Thrombose vorgebeugt werden – und was hat das auch mit COVID-19 zu tun?
Wechselspiel

COVID-19 und Diabetes

Welche Faktoren sind für die komplexe Interaktion zwischen Diabetes und einer SARS-CoV-2-Infektion entscheidend? Was bedeutet das für die Prävention? Und welche Auswirkungen hat die Pandemie für Menschen mit Diabetes? Über diese Fragen diskutierten Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) auf der virtuellen Jahrespressekonferenz.
HbA1c vs. TIR

Blutzucker-Langzeitwert: ein Auslaufmodell?

Blutzucker-Langzeitwert HbA1c und „Zeit im Zielbereich“ (Time in Range): Was sagen die beiden Werte aus? Und ist einer ergiebiger, wenn es um die Verbesserung der Therapie geht? Zwei Experten geben während des DiaTec-Kongresses klare Hinweise.
Diabetes-Kurs

Kaffee: (fast) immer eine gute Lösung!

Ein grauer Morgen. Raus aus dem warmen Bett, der Blick aus dem Fenster verheißt Feuchtigkeit und Kälte. Der Lichtblick, sich täglich wiederholend: sich ausbreitender Duft nach Einschalten der Kaffeemaschine. Das Grau wird etwas bunter. Und das Leben gesünder.
Notwendige Klinik-Besuche

Corona-Angst und die fatalen Folgen

Manche Diabetespatienten sind aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus so verunsichert, dass sie dringend notwendige ärztliche Behandlungen, etwa zur Diabeteseinstellung, platzen lassen – fatal bei frisch diagnostiziertem Typ-1- oder Typ-2-Diabetes, stark schwankenden Werten und/oder einem diabetischen Fuß!
Schwerpunkt „Diabetes und die Folgen“

Dauerhaft in Sorge ums Herz

Wer Diabetes hat, der hat ein hohes Risiko, am Herzen zu erkranken. Mit schlecht eingestelltem Glukosestoffwechsel ist die Prognose für das Herz deutlich schlechter und lebenswichtige Organe können nicht mehr gut mit Blut und Sauerstoff versorgt werden. So kann das Herz nicht die Energie bereitstellen, die nötig wäre, um langfristig intakt zu bleiben.
Schwerpunkt „Diabetes und die Folgen“

Diabetes bleibt selten allein

Wer schon viele Jahre Diabetes hat, bei dem können sich Phasen mit nicht optimalen Zuckerwerten häufen. Kommen weitere Risikofaktoren hinzu, können Diabetisches Fußsyndrom, Augen-, Nieren- und Nervenerkrankungen folgen. Letztere kann dazu führen, dass Symptome für den Herzinfarkt nicht rechtzeitig erkannt werden.
Schwerpunkt „Diabetes und die Folgen“

Stiftung DHD: Patienten fragen – Experten antworten

Die Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ (DHD) hilft seit 20 Jahren Betroffenen, die nichts oder zu wenig wissen über Herzprobleme in Zusammenhang mit dem Diabetes. Die Stiftung bietet fachübergreifend Antworten auf Fragen – damit man als Betroffener selbst die Aussagen der behandelnden Ärzte über Therapie und Prognose richtig einordnen kann.
Schwerpunkt „Diabetes und die Folgen“

Risiko kennen und Schlaganfall verhindern

Wenn es in den hals- und hirnversorgenden Arterien Engstellen gibt, drohen Gefäßverschlüsse und damit ein Schlaganfall, weil das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Das Risiko ist bei Diabetes 2- bis 4-mal so hoch wie ohne Diabetes, bei Bluthochdruck verzehnfacht sich die Gefahr.
Schwerpunkt „Diabetes und die Folgen“

Sexualität: Mehr Zufriedenheit im Bett

Über sexuelle Funktionsstörungen als Diabetesfolge wird selten gesprochen. Es ist ein Tabuthema und wird aus Scham oft verschwiegen – von Patienten, die darunter leiden, und auch von Dia­betologen und ihren Behandlungsteams. Doch es gibt Möglichkeiten, die Probleme bei Männern und Frauen zu behandeln.

Die sechs Subtypen des Prädiabetes

Bei Menschen im Vorstadium des Typ-2-Diabetes (Prädiabetes)gibt es sechs klar abgrenzbare Subtypen (Untergruppen), die sich im Risiko für Diabetes, der Krankheitsentstehung und der Entwicklung von Folgeerkrankungen unterscheiden. Das zeigt eine Studie von Forschenden aus Tübingen und Neuherberg.
Diabetes-Kurs

Luftnot: Was steckt dahinter?

Sie bekommen nicht mehr genug Luft – was ist die Ursache? Bei Menschen mit Diabetes lautet die Antwort oft: Es ist eine Herzmuskelschwäche oder Erkrankung der oberen Luftwege – oder beides. Wichtig ist die Abklärung, um gezielt behandeln zu können.