Chefredakteur Günter Nuber gibt Ihnen einen Einblick in die Themen der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals, das am Freitag (30. Julli 2021) erscheint

Liebe Diabetes-Journal-Leserinnen und -Leser,

unser Magazin lebt von den Geschichten, die das Leben und die Menschen schreiben – und damit von Ihnen! In dieser Ausgabe berichtet Christa Hagmeister darüber, wie sie sich als Kind gegen die große Glasspritze mit langer, dicker Kanüle wehrte. Sie hat seit 65 Jahren Typ-1-Diabetes: „Ich habe viele Fortschritte und Erleichterungen in der Diabetestherapie erlebt, weitere werden folgen.“ Victor beschreibt, wie er „erschreckend gut“ viele Jahre seinen Typ-1-Diabetes weitgehend ignorierte – und heute gelernt hat, mit Diabetes ganz normal zu leben. Erstaunliche Geschichten. Wer Diabetes hat, kann eben ein Lied davon singen – oder eine Geschichte erzählen.

Deshalb sind Sie alle gefragt: Machen Sie doch mit bei der großen Umfrage zur Diabetestechnologie! Wer, wenn nicht Sie, liebe Leserinnen und Leser, weiß denn besser, wie Technologie den Alltag verbessern kann, wann sie zu kompliziert ist, wo sie dringend erforderlich ist? Beim letzten Aufruf vor 2 Jahren wurden 3.500 Fragebögen ausgefüllt – überwältigend! Die Ergebnisse flossen ein in Studien, wurden auf Kongressen präsentiert. „Wir zählen auch diesmal auf Sie“, sagt Prof. Bernd Kulzer.

Diabetes und Straßenverkehr: Muss ich den Diabetes bei der Führerscheinbehörde angeben? Welche Auflagen gibt es für Lkw-Fahrer? Welche Gründe gibt es, bei einem Unfall, bei einer Polizeikontrolle meinen Diabetes-Bedarf nicht offen im Auto liegen zu haben? Im Titelthema antwortet Rechtsanwalt und Redaktionsmitglied Oliver Ebert. Er gibt praktische Tipps im Frage-Antwort-Format zur Technologie und wichtige Hinweise zu teils erforderlichen, teuren Gutachten.

Nun bleibt mir noch, liebe Leserinnen und Leser, Abschied zu nehmen und Ihnen herzlich zu danken: Über 25 Jahre durfte ich schreiben und organisieren für Ihr Diabetes-Journal! Von Ihnen habe ich gelernt, was es heißt, mit dem Diabetes aufzustehen, mit ihm abends ins Bett zu gehen, ihn bei sich zu haben in Beruf, Freizeit, Partnerschaft, bei jedem Essen. Ihn zu verfluchen, ihn manchmal sogar zu lieben. Ab September wird mein Weggefährte und Chefredakteurs-Kollege Prof. Thomas Haak unterstützt von … na, lassen Sie sich überraschen!

Irgendwo in dieser Ausgabe steht: Wenn man sich um den Diabetes kümmert, macht einen dies stark – auch für die Bewältigung anderer Herausforderungen des Lebens. In meinem Fall stimmt das genau: Der Diabetes, das Diabetes- Journal und Sie alle haben mich stark gemacht. Machen Sie’s gut!

Ihr Günter Nuber,
Diabetes-Journal-Chefredakteur

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Das sind die Schwerpunkt-Themen der August-Ausgabe:

(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)


Diabetes und Autofahren

Eine der ersten Fragen, die nach der Diabetes-Diagnose gestellt wird, ist für viele die nach dem Autofahren: Ob privat, beruflich, fürs Verreisen – Mobilität ist sehr wichtig in unserer Gesellschaft. Im Titelthema erfahren Sie alles, was Sie dazu wissen sollten.


Mitmachen: Große Patienten-Umfrage

Wie beurteilen Sie die sich rasant entwickelnde Diabetestechnologie? Und was erwarten Sie selbst von der Technologie der Zukunft? Machen Sie mit bei unserer großen Umfrage – und helfen damit, die Versorgung zu verbessern!


Bikes sind auf dem Vormarsch

Im Lauf der Corona-­Pandemie wurden E-Bikes und Pedelecs in sehr großer Stückzahl verkauft. Wie wirken sich diese auf den Alltag und das Freizeitverhalten der Menschen aus? Eine neue Studie gibt wichtige Hinweise.


65 Jahre Diabetes – ohne Folgen

Fast ein Zweidritteljahrhundert leben mit Diabetes – und das ohne Folgeerkrankungen: Christa Hagmeister aus Berlin hat ihre wirklich mutmachende Diabetes- Geschichte für Sie aufgeschrieben.


Gestörte Durchblutung: handeln!

Wenn Arterien verkalken und das Blut nicht mehr richtig fließt, kann eine „periphere arterielle Verschlusskrankheit“ (pAVK) entstehen. Es gibt jedoch gute Möglichkeiten, diese früh zu entdecken und zu behandeln.


Essen bei Typ-2-Diabetes

Diagnose Typ-2-­Diabetes – hört jetzt das normale Leben auf? Darf überhaupt noch etwas Süßes gegessen werden?
Und was hat es mit Kohlen­hydraten, Kalorien und Ballaststoffen auf sich? Wir erklären Ihnen, was bei der Ernährung nach der Diagnose wichtig ist.


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